VILLA BOREAL · BERGLYK 8 · BOCKHOLM · FLENSBURGER FÖRDE
26 Ausflugstipps für Gäste der Villa Boreal – von Golf direkt nebenan über die Altstadt Flensburgs bis zu großen Tagesausflügen nach Sylt und Dänemark.
Alle Entfernungen ab Berglyk 8, Bockholm · Aktualisiert 2025
Die Flensburger Förde gehört zu den schönsten und abwechslungsreichsten Urlaubsregionen Norddeutschlands – maritim, nordisch, mit einem Hauch Skandinavien. Von Villa Boreal aus erreicht ihr in wenigen Minuten Glücksburg, das dänische Grenzland und die lebendige Hafenstadt Flensburg. Diese Liste führt euch durch alle Möglichkeiten – sortiert nach Entfernung, damit ihr spontan entscheiden könnt.
Bockholm, Holnis & Glücksburg – zu Fuß, mit dem Rad oder in 5 Minuten
Wer in Bockholm wohnt, hat das Glück, einen der schönsten Golfplätze Norddeutschlands quasi vor der Haustür zu haben. Der Förde Golf Club liegt auf dem „Bockholmer Hochplateau“ – mit vier Bahnen direkt am Steilufer der Förde und Panoramablick bis zur dänischen Küste. Der 18-Loch-Platz wurde 1972 gegründet, hat eine anerkannte Golfschule und wird für seine abwechslungsreichen Fairways und makellose Greens gelobt. Gäste sind täglich willkommen; Voranmeldung und gültiges Handicap-Zertifikat erforderlich.
Kajaks und Kanus lassen sich direkt in Glücksburg ausleihen (z. B. bei Fördepaddeln), Motorboote und Segelboote am Flensburger Hafen. Eine eigene Tour entlang der Bockholmer Steilküste oder hinüber zu den Ochseninseln ist eines der schönsten Naturerlebnisse der Region – besonders morgens oder am frühen Abend, wenn das Licht golden über der Förde liegt.
Der Förderadweg startet quasi vor der Haustür und schlängelt sich küstennah durch Buchenwälder und über Hügelkuppen mit atemberaubenden Fördeblicken. Richtung Süden nach Glücksburg (ca. 20 Min.), weiter nach Flensburg (ca. 45 Min.) oder nordwärts Richtung Holnis-Halbinsel – jede Route ist lohnenswert. Radverleih in Glücksburg verfügbar.
5–20 Minuten – perfekt für einen Halbtag oder spontanen Ausflug
Das strahlend weiße Wasserschloss Glücksburg ist eine der bedeutendsten Renaissanceresidenzen Nordeuropas und war zeitweise Wohnort der dänischen Königsfamilie. Ein Spaziergang um den Schlossteich, durch den Schlossgarten und das Rosarium (über 500 historische Rosen) lohnt sich zu jeder Jahreszeit. Der Besuch des Schlosses selbst dauert ca. 1,5 Stunden.
Holnis und Wackerballig gehören zu den besten Windsurf- und Kite-Spots Norddeutschlands. Die Surf- und Kiteschule Holnis/Glücksburg bietet Kurse für alle Levels sowie Ausrüstungsverleih direkt am Wasser. Auch ohne Vorkenntnisse kann man hier in einem Tages-Kurs erste Erfahrungen sammeln.
Dieser Strand im Solitüder Wald ist ein Geheimtipp der Einheimischen – ruhig, naturbelassen, kaum von Touristen besucht. Besonders beim Abendlicht, wenn die Förde in Orangetönen leuchtet, ist es hier von einer stillen Schönheit. Ideal für einen romantischen Abschluss des Tages.
Die Geltinger Bucht gehört zu den schönsten Naturschutzgebieten der Förde. Die Bilk – ein kleines Flusssystem mit Teichen und Auenwäldern – führt durch fast unberührte Landschaft hinunter zur Küste. Alte Eichen, Knicks und Vogelstimmen begleiten den Weg. Einer der ruhigsten und grünsten Ausflüge der Region.
Der Fischerhafen von Langballigau ist einer der authentischsten Orte an der gesamten Flensburger Förde. Direkt vom Kutter gibt es frisch gefangenen Dorsch, Hering und Meeresfrüchte. Der kleine Hafen ist malerisch, mit kleinen Cafés und dem legendären Blick über die Förde bei Sonnenuntergang. Eine der stimmungsvollsten Abenddestinationen der Region.
Direkt am Flensburger Hafen verkauft der Fischereiverein frisch gefangenen Fisch vom Kutter – ohne viel Schnickschnack, dafür mit maximaler Frische. Matjes, Räuchermakrele, Räucherlachs und Garnelen sind die Stars des Sortiments. Morgens, wenn die Boote einlaufen, ist die Auswahl am besten.
Ca. 20 Minuten – plant am besten einen halben bis ganzen Tag ein
Die Rote Straße ist das „Schmuckkästchen von Flensburg“ – eine pittoreske Gasse zwischen Südermarkt und Neumarkt mit fünf individuell gestalteten Innenhöfen voller kleiner Läden, Galerien, Manufakturen und Cafés. Im Sonnenhof das Flensburger Seifenhaus, im Blumenhof hausgemachtes Marzipan und regionale Spezialitäten, im Krusehof ein renommierter Glasbläser. Der schönste Einkaufsbummel der Stadt.
Da Flensburg im Zweiten Weltkrieg weitgehend verschont blieb, ist die Altstadt so gut erhalten wie kaum eine andere in Norddeutschland. Besonders sehenswert ist der Oluf-Samsons-Gang – eine restaurierte Gasse mit pittoresken Fischerhäuschen aus dem 16. und 17. Jahrhundert, einst Armenviertel und später Rotlichtviertel, heute eine der romantischsten Gassen der Stadt.
Hunderte Schuhe hängen an den ikonischen Schuhleinen über der Norderstraße; an den Hausfassaden sprießen Streetart-Katzen. Die Straße ist jung, lebendig und voller Cafés – Plan B, Isa Café und lille Lykke sind die lokalen Lieblinge. Zudem findet man hier Migge's Danish Bakery mit original dänischem Gebäck und dem berühmten Migge's-Frosch (Kajkage).
Dieser 5-km-Rundweg durch Altstadt und Hafen folgt den Spuren der Kapitäne des 19. Jahrhunderts. Tafeln erklären Handelsplätze, Zollstationen, Schiffsreparaturen und Kaufmannshöfe. Eine der schönsten Arten, Flensburg zu Fuß zu entdecken – mit regelmäßig wechselndem Blick auf die Förde.
Erbaut um 1595 als nördliches Stadttor, ist das Nordertor heute das Wahrzeichen Flensburgs – ein markanter Backsteinbau mit Stufengiebel, der perfekt für den Start eines Altstadtrundgangs liegt. Direkt daneben: die Phänomenta, das Wissenschaftscenter mit 170 interaktiven Experimenten (besonders empfehlenswert bei schlechtem Wetter und für Familien).
Rund 20 restaurierte historische Segelschiffe liegen im Museumshafen vor Anker. Der Hafen ist gleichzeitig gesellschaftlicher Mittelpunkt der Stadt – mit Fischbrötchen-Ständen, der roten Fischhütte Ben's und dem nostalgischen Salondampfer Alexandra, dem letzten fahrenden Raddampfer Deutschlands (Baujahr 1908, von Mai bis September auf der Förde aktiv).
Flensburg war jahrhundertelang eine der bedeutendsten Rum-Städte der Welt. Das Rum-Museum im Schifffahrtsmuseum und das kostenlose Braasch Rum Manufaktur Museum erzählen die Geschichte. Pflichtverkostung: Johannsen Rum und Braasch Rum. Als Ergänzung lohnt die geführte Brauerei-Tour bei der Flensburger Brauerei (Emil Petersen) mit Abschluss-Bierprobe – einer der beliebtesten Abende für Gruppen.
Im Hotel Das James am neuen Yachthafen Sonwik betreibt das Farmhouse-Restaurant ein konsequentes Farm-to-Table-Konzept: saisonale Zutaten, offene Küche, direkter Blick aufs Wasser. Der Farmers Market bringt regionale Produzenten direkt an den Hafen. Ideal für einen entspannten Brunch oder Lunch nach einem Stadtbummel.
Das Schifffahrtsmuseum im ehemaligen Zollpackhaus erzählt die maritime Geschichte der Stadt – mit Rum-Museum im Keller. Der Museumsberg ist eines der größten Regionalmuseen Schleswig-Holsteins (3.000 m²) mit Jugendstilsammlung, historischen Möbeln und einem schönen Parkgelände mit Altem Friedhof. Ein Kombiticket ermöglicht den Besuch aller städtischen Museen.
St. Nikolai (14. Jh., gotisch, die größte), St. Marien (1284, mit Deckenmalereien und Renaissancealtar) und St. Johannis (1128 – älter als die Stadt selbst) liegen alle fußläufig in der Altstadt. In St. Johannis ist das gotische Gewölbe besonders bemerkenswert: Im 15. Jahrhundert von Peter Lykt wie ein Paradiesgarten mit Rankenwerk ausgemalt.
Zwei Sommer-Highlights: Das Hofkultur-Festival verwandelt die historischen Innenhöfe der Altstadt in Open-Air-Bühnen für Konzerte, Theater und Film. Die Rum-Regatta (erstes Wochenende nach Christi Himmelfahrt) ist eines der größten Traditionssegelevents Norddeutschlands – mit historischen Schiffen, Musik am Hafen und Rum-Verkostungen.
Die Region hat zwei herausragende Michelin-Adressen: Das Grace (1 Stern) im Hotel James in Flensburg-Sonwik mit Farm-und-Förde-Menü und Hafenblick; und die Meierei Dirk Luther (2 Sterne, seit 2008 ohne Unterbrechung) im Alter Meierhof Glücksburg mit klassisch-französischer Hochküche und Panoramablick auf die Förde. Für besondere Abende unbedingt weit im Voraus reservieren.
1–2 Stunden Fahrt – plant den ganzen Tag ein
Der nördlichste Freizeitpark Deutschlands liegt ca. 30 km südlich von Flensburg bei Schleswig und ist seit 1963 ein Familienklassiker. Auf rund 30 Hektar Parkgelände locken Sommerrodelbahn, Familien-Achterbahn, Autoscooter, Bootsrutsche, das legendäre Dinosaurierland und Märchenwald. Für Kinder bis 11 Jahre ein echtes Paradies. Geöffnet von Mitte April bis Anfang Oktober, Parken kostenlos.
Der beliebteste Freizeitpark Dänemarks liegt anderthalb Autostunden nördlich der Villa Boreal. Das LEGOLAND Billund ist der Ursprung der Lego-Legende: Im Miniland wurden weltberühmte Bauwerke aus 20 Millionen Legosteinen nachgebaut. Dazu kommen Achterbahnen, Piratenland, Polar Land und viele weitere Attraktionen für alle Altersgruppen. Zweiwochensaison mit vergünstigtem Zweit-Tag-Ticket empfohlen.
Deutschlands bekannteste Insel liegt von Bockholm überraschend nah. Per Autozug ab Niebüll oder – schöner – per Fähre von der dänischen Insel Rømø nach List (40 Min. Überfahrt). Auf Sylt: kilometerlange Sandstrände, das mondäne Westerland, das pittoreske Kapitänsdorf Keitum, die legendäre Sansibar am Roten Kliff und endlose Wandermöglichkeiten durch Heide und Dünen. Ein perfekter Kontrastausflug zur ruhigen Förde.
Nur 20 Minuten entfernt, auf dänischer Seite der Förde, liegt Kruså mit dem aktuell spannendsten neuen Restaurant der Region: Pearl by Paul Proffitt. Der britische Küchenchef erhielt seinen ersten Michelin-Stern weniger als drei Monate nach Eröffnung (2024). Die Jugendstilvilla direkt am Fjord verbindet moderne Küche mit lokalen dänischen Zutaten und spielerischer Nostalgie. Eines der Erlebnisse der Region für alle Genussreisenden.
Sønderborg auf der Insel Als ist eine charmante dänische Hafenstadt mit Schloss, schöner Altstadt und dem Restaurant Syttende im 17. Stock des Alsik Hotels: 1 Michelin-Stern, Panoramablick über die Sønderborg Bucht und ein 17-Gänge-Menü aus lokalen Rohwaren, von denen viele direkt vom Restaurant aus sichtbar in der Umgebung wachsen. Ein Besuch lässt sich hervorragend mit einem Stadtbummel verbinden.
Villa Boreal in Bockholm liegt im Herzen dieser außergewöhnlichen Region – mit Golf nebenan, Förde vor der Tür und 26 Ausflugsziele in Reichweite.
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